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Löwen-Mentalität im Endspurt - Fanionteam des HC Andelfingen ringt Kaltenbach nieder

Das Fanionteam des HC Andelfingen gewinnt das Heimspiel gegen den HC Kaltenbach 1 mit 25:22, zeigt dabei aber eine Leistung, die mehr über Mentalität als über spielerische Glanzpunkte definiert ist. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit (11:15) drehten die Andelfinger die Partie mit viel Einsatz, defensiver Disziplin und echtem Löwenherz.

Zerfahrene erste Halbzeit und frühe Verletzung 

Von Beginn weg tat sich das gesamte Team schwer, richtig ins Spiel zu finden. Viele technische Fehler, fehlender Spielfluss und ein insgesamt nervöser Auftritt prägten die Anfangsphase.
Hinzu kam früh ein Rückschlag: Nino Griesser, der sich im Rückraum zu einem wichtigen Spieler etabliert hat, verletzte sich und fiel aus - ein herber Verlust für die Rotation und Struktur im Angriff. 

Auch wenn einzelne Aktionen funktionierten, fehlte über weite Strecken die nötige Konsequenz. Vielleicht lag es daran, dass das legendäre Gummibärli-Ritual vor dem Spiel beinahe vergessen ging - und wenn man ehrlich ist: Nicht einzelne Spieler, sondern das ganze Team fand an diesem Abend nur schwer zu seinem gewohnten Niveau. 😉

Umstellungen und defensive Stabilität

Nach der Pause zeigte sich das Fanionteam deutlich stabiler. Die Abwehr gewann an Zugriff, Kommunikation und Härte.
Besonders hervorzuheben ist Jamie Rutishauser, der auf einer ungewohnten Verteidigungsposition eingesetzt wurde und dort eine starke Leistung zeigte - clever im Stellungsspiel und kompromisslos in den Zweikämpfen.

Sven Gehring biss trotz angeschlagenem Zustand auf die Zähne und war einer der defensiven Fixpunkte. Sein Einsatzwille stand sinnbildlich für die Andelfinger Löwen-Mentalität an diesem Abend.

Weiterer Aufall und entscheidende Paraden

Im Angriff wurde die Situation zusätzlich erschwert, als David Heiniger, der einzige Kreisläufer, nach einem Ellbogenschlag auf die Nase nicht mehr spielfähig war. Eine Szene, die ungeahndet blieb, das Andelfinger Spiel aber spürbar beeinflusste.

In dieser Phase war auf einen Mann besonders Verlass: Pepe Ramota im Tor. Mit mehreren wichtigen Paraden im genau richtigen Moment hielt er das Team im Spiel, verhinderte den erneuten Anschluss und legte damit den Grundstein für die entscheidende Phase.

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56. Minute: unnötige Spannung 

In der 56. Minute, bei laufender Zwei-Minuten-Strafe gegen Andelfingen, kam es zu einem unnötigen Wechselfehler. Bolli kam wie vorgesehen während dem Ballbesitz von Kaltenbach raus, doch sowohl von Bolli als auch Marcinkevicius wurde die Spielerzahl falsch eingeschätzt - Bolli rannte zurück aufs Feld. Der Fehler hatte eine weitere Zwei-Minuten-Strafe zur Folge und ermöglichte Kaltenbach nochmals den Anschluss.

Charakter schlägt Tagesform 

Mit kühlem Kopf, wichtigen Treffern und einer geschlossenen Teamleistung in den letzten Minuten brachte Andelfingen den Vorsprung über die Zeit. Kein schönes Spiel, kein spielerischer Leckerbissen - aber ein Sieg, der durch Mentalität, Einsatz und Zusammenhalt verdient war.

Fazit

Ein Abend, an dem nicht alles funktionierte, an dem Verletzungen, Ausfälle und Fehler das Spiel prägten - und genau deshalb ein Sieg der Löwen-Mentalität.
Das Fanionteam des HC Andelfingen zeigt: Auch an schlechten Tagen kann man Spiele gewinnen.

Die Team von Trainer Marcinkevicius hat nun zwei Wochen pause, bis es am Sa 21.02.26 19:00 in der Andelfinger Sporthalle auf den Tabellen dritten - Grün-Weiss Effretikon 1 - trifft. Wir freuen uns euch dann wieder in der Halle zu sehen.

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Herren 1 – Auswärtssieg trotz Minimalbesetzung

Der HC Andelfingen setzte sich auswärts bei TV Unterstrass 2 mit 27:23 durch, musste dabei jedoch mit einem stark reduzierten Kader antreten. Durch mehrere Abwesenheiten hatte das andelfinger Fanionteam wenige Wechseloptionen. Unterstützt wurde das Team dabei durch Simon Fischer. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, geprägt von technischen Fehlern auf beiden Seiten. Andelfingen fand im weiteren Verlauf besser ins Spiel und erspielte sich bis zur Pause eine knappe, aber verdiente 16:14-Führung

Nach dem Seitenwechsel geriet Andelfingen zunächst ins Hintertreffen. Fehlwürfe und Ballverluste führten dazu, dass Unterstrass das Spiel ausgleichen konnte (20:20, 50. Minute). In dieser Phase machte sich der kleine Kader bemerkbar, das Spieltempo und die Präzision litten sichtbar.

In der Schlussphase stabilisierte sich die Partie wieder. Simon Fischer, aus der U19 aufgeboten, brachte zusätzliche Stabilität in der Defensive und setzte im Angriff mit mehreren präzisen Anspielen wichtige Akzente. Sein Einsatz trug wesentlich dazu bei, die Partie in den entscheidenden Minuten zu kontrollieren.

Offensiv blieb Michael Hochstrasser der entscheidende Faktor. Trotz vorhergehender Krankheit zeigte er sich äusserst effizient und erzielte 9 Treffer bei 11 Abschlüssen, darunter vier verwandelte Siebenmeter.

Eine besondere Szene ereignete sich in den Schlussminuten, als Alessandro Zucco kurzfristig im Tor aushelfen musste und mit zwei Paraden ein mögliches Comeback der Gastgeber verhinderte. Andelfingen brachte den Vorsprung in der Folge souverän über die Zeit.

Am Ende steht ein Auswärtssieg, der angesichts der personellen Situation hart erarbeitet war – nach einer schwächeren zweiten Halbzeit jedoch mit einem blauen Auge davongekommen.

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H1: Wyland-Derbysieg gegen den HC Stammheim

Am vergangenen Samstag empfing die erste Mannschaft des HC Andelfingen in der heimischen Sporthalle den HC Stammheim zum mit Spannung erwarteten Wyland-Derby. Bereits in der Hinrunde hatten die Löwen aus Andelfingen auswärts in Stammheim mit 27:20 gewinnen können, mussten dabei jedoch lange hart kämpfen, um die Oberhand zu behalten. Auch wenn ein Blick auf die Tabelle Andelfingen auf dem 2. Rang und Stammheim lediglich auf dem 11. Platz zeigt, durfte man sich davon keinesfalls täuschen lassen. In Derbys gelten bekanntlich eigene Gesetze und genau das bestätigte sich auch an diesem Abend. Die Gäste aus Stammheim starteten hochmotiviert, engagiert und entschlossen in die Partie.

Die Andelfinger wurden von diesem Start regelrecht überrumpelt. Bereits nach fünf Minuten lagen die Gastgeber mit 1:4 im Rückstand, da vor allem die defensive Abstimmung noch nicht wie gewünscht funktionierte. Immer wieder fanden die Stammheimer Lücken in der Abwehr und nutzten diese konsequent aus. Doch die Löwen zeigten Charakter und fanden nach dieser schwierigen Anfangsphase besser ins Spiel. Schritt für Schritt kämpften sie sich heran, stabilisierten ihre Defensive und konnten in der 12. Minute erstmals wieder ausgleichen. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Andelfinger zunehmend die Kontrolle und gerieten im weiteren Spielverlauf kein einziges Mal mehr in Rückstand. Vor allem in der Offensive konnten sie ihre Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellen und sich Tor um Tor absetzen. Dank eines konzentrierten Auftritts ging der HC Andelfingen schliesslich mit einer komfortablen 22:16-Führung in die Halbzeitpause.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief holprig. Die Andelfinger leisteten sich Schwächephasen, in der sich technische Fehler häuften und die Chancenverwertung nachliess. Diese kleine Baisse nutzten die Stammheimer konsequent aus und kämpften sich bis auf drei Tore heran. Genau diese Moral und Unermüdlichkeit zeichnet die Mannschaft aus Stammheim aus: Sie gaben zu keinem Zeitpunkt auf und fanden immer wieder Wege, ins Spiel zurückzukehren. Auch die Löwen zeigten in dieser Phase ihre Zähne und kämpften hart, aber fair. Vor einer gut gefüllten Halle mit zahlreichen lautstarken Fans beider Lager entwickelte sich so eine packende und stimmungsvolle Derbyatmosphäre.

Lange Zeit blieb das Spiel offen und hart umkämpft. Erst in den letzten Minuten konnten die Andelfinger endgültig für klare Verhältnisse sorgen. Beim Stand von 33:30 vier Minuten vor Schluss drehten die Löwen nochmals auf und legten einen beeindruckenden Schlussspurt hin. Mit einem 5:0-Lauf zogen sie auf 38:30 davon und brachten den Derbysieg schliesslich souverän in trockene Tücher. Am Ende stand ein verdienter Erfolg, der jedoch deutlich härter erarbeitet werden musste, als es das Schlussresultat vermuten lässt.

Nach nun zwölf absolvierten Partien liegt der HC Andelfingen mit 18 Punkten weiterhin auf dem starken 2. Tabellenplatz, knapp hinter der SG Züri Oberland, die mit einem Spiel mehr 19 Punkte aufweist. Für Spannung im Meisterschaftsrennen ist also weiterhin gesorgt. Bereits nächste Woche steht für die Löwen das vorletzte Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm. Gegner wird der TV Unterstrass sein, gespielt wird in der Blumenfeldhalle in Zürich. Im Hinspiel konnten die Andelfinger gegen die Stadtzürcher einen deutlichen 41:30-Sieg feiern, doch auch hier gilt, jedes Spiel muss zuerst gespielt werden.

Auch im Derby der zweiten Mannschaft gegen Stammheim gab es Erfreuliches zu vermelden. Dort drängt sich zunehmend ein junger Kreisläufer auf, der mit sechs erzielten Treffern eine starke Leistung zeigte und sein grosses Potenzial eindrucksvoll unter Beweis stellte!

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Herren 1: Löwenstark unterm Weihnachtsbaum – erfolgreicher Vorrundenabschluss gegen die SG Stäfa / Meilen

Am vergangenen Samstag lud der HC Andelfingen zum festlichen Chlaushöck in die heimische Sporthalle. Die Halle war bereit für Handball, Herzblut und ein bisschen Weihnachtsmagie. Bevor jedoch die Geschenke unter dem Christbaum verteilt werden durften, stellte Weihnachtsmann Julius Marcinkevicius unmissverständlich klar, dass an diesem Abend nur einer Geschenke verteilt: nämlich er und zwar in Form von klaren Ansagen.

Beim letzten Aufeinandertreffen auswärts in Stäfa feierten die Andelfinger Löwen noch einen souveränen 30:21-Erfolg. Doch das Weihnachtsspiel versprach deutlich mehr Spannung: Der Tabellenzweite HC Andelfingen empfing den drittplatzierten SG Stäfa / Meilen. Die Tabellenkonstellation liess keinen Raum für vorweihnachtliche Besinnlichkeit, volle Konzentration, Kampfgeist und Leidenschaft waren gefragt. Oder anders gesagt: Heute musste mehr Löwe als Lametta her.

Ausgeglichene erste Halbzeit mit Vorteilen für die Gäste

Der Start in die Partie verlief ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für den HC Andelfingen. Die Löwen legten jeweils vor, doch die Gäste vom Zürichsee blieben hartnäckig und liessen sich nicht abschütteln. Tore waren Mangelware, denn beide Defensivreihen präsentierten sich früh in Weihnachtsform kompakt, bissig und kaum zu knacken.

Nach 22 Minuten zeigte die Anzeigetafel ein leistungsgerechtes 7:7. In der Folge übernahm jedoch die SG Stäfa / Meilen zunehmend das Zepter und nutzte einige Unkonzentriertheiten der Hausherren. Bis zur Pause zogen die Gäste auf 9:11 davon. Während die Andelfinger Defensive überzeugte, fehlte es offensiv noch an Dynamik, Tiefe und Durchschlagskraft, der Löwenmotor tuckerte zwar, lief aber noch nicht auf Betriebstemperatur.

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Der Dieselmotor zündet --> Andelfingen dreht auf

In der Halbzeitpause fand Julius Marcinkevicius offenbar die richtigen Worte, oder verteilte doch ein paar Tipps statt Geschenke. Jedenfalls kam der Andelfinger Dieselmotor nach Wiederanpfiff immer besser ins Rollen. Wie es sich für einen Diesel gehört, brauchte es ein paar Minuten, bis Druck und Temperatur stimmten, doch dann setzte die Selbstzündung ein.

Bis zur 40. Minute kämpften sich die Löwen auf 15:15 heran. Spätestens jetzt war klar: Dieses Spiel wollten die Andelfinger unbedingt unter den Weihnachtsbaum legen. In den darauffolgenden zehn Minuten spielten sich die Hausherren regelrecht in einen Rausch und zogen auf 22:17 davon.

Trotzdem: In der Halle hatte man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Partie bereits entschieden war. Die Mannschaft vom Zürichsee zeigte Moral, kämpfte bis zum Schluss und biss sich immer wieder an der Andelfinger Defensive fest. Doch die Löwen blieben wach, spielten abgeklärt und liessen nichts mehr anbrennen. Am Ende stand ein verdienter 29:24-Heimsieg auf der Anzeigetafel – ein löwenstarker Jahresabschluss mit Herz, Leidenschaft und Teamgeist.

Rückblick auf die erste Saisonhälfte: Zwischen Höhenflug und Novemberblues

Der Saisonstart der Andelfinger Löwen verlief nahezu perfekt. 6 Siege und 1 Unentschieden sorgten früh für breite Brust und das Gefühl der Unbesiegbarkeit. Doch dann folgte ein rabenschwarzer November mit 3 Niederlagen und 1 Unentschieden inkulsive dem bitteren Aus im regionalen Cup.

In dieser Phase fehlte es stellenweise am letzten Biss und an der nötigen Konsequenz – auch wenn die Stimmung innerhalb des Teams stets positiv blieb. Umso erfreulicher, dass die Mannschaft im Dezember wieder ihr Löwenherz entdeckte und das Jahr 2025 mit zwei Siegen erfolgreich abschliessen konnte.

Nach 11 Spieltagen stehen die Andelfinger mit 16 Punkten auf Rang 2 der Tabelle. Lediglich die SG Züri Oberland liegt mit 17 Punkten (bei einem Spiel mehr) knapp vor den Löwen. Die Marschrichtung für die zweite Saisonhälfte ist damit klar: Angriff auf die Meisterschaft der 2. Liga Gruppe.

Ein zusätzlicher Grund zur Freude: Die Derby-Rivalen konnten auf Distanz gehalten werden. Der HC Kaltenbach (Platz 3), der HC Neftenbach (Platz 8) und der HC Stammheim (Platz 11, Abstiegsplatz) blicken aktuell von hinten auf die Andelfinger Löwen – und das darf gerne so bleiben.

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Ausblick: Spielpause, Skiweekend und Wyland-Derby

Aufgrund vieler Auswärtsspiele in der Vorrunde darf sich das Fanionteam in der Rückrunde freuen: In den verbleibenden neun Spielen treten die Löwen siebenmal im heimischen Löwenbau an.

Durch die Handball-WM und das Skiweekend gönnt sich die Mannschaft nun fast einen Monat Spielpause, Zeit zum Regenerieren, Zusammenschweissen und Kräfte sammeln. Der Restart hat es dann gleich in sich:
Am 17.01.2026 um 19:00 Uhr verteidigt das Löwenrudel sein Revier im Wyland-Derby gegen den HC Stammheim. Trotz des klaren 27:20-Auswärtssieges im Hinspiel ist volle Wachsamkeit gefragt. Ein Derby kennt bekanntlich keine Tabelle, nur Emotionen, Zweikämpfe und Kampf bis zum letzten Biss.

Frohe Weihnachten 🎄, erholsame Festtage und einen guten Rutsch ins Jahr 2026!
Die Löwen ruhen kurz, aber sie schlafen nicht. 🦁💪

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H1: Bittere Englische Woche für Andelfingen – Cup-Aus und Liga-Frust

Letzten Donnerstag, den 20.11.2025, stand in der heimischen Sporthalle ein ganz besonderes Spiel auf dem Programm: das Achtelfinale im RegioCup gegen den HC Rheintal. Schon im Vorfeld war klar, dass es ein Duell auf Augenhöhe geben würde. Die Rheintaler führten ihre Gruppe in der 2. Liga an, ebenso wie die Andelfinger ihre eigene. Spannung war also garantiert.

Die erste Halbzeit war ein Krimi auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, beide kämpften um jeden Ball, jeden Meter. Tore fielen im Gleichschritt, kein Team gelang es, die Oberhand zu gewinnen. Der Pausenstand von 14:15 für den HC Rheintal spiegelte genau das wider: ein Spiel, das jederzeit kippen konnte.

Doch in der zweiten Hälfte setzte sich die Erfahrung und Stabilität der Rheintaler durch. Die Andelfinger Defensive zeigte Lücken, die Offensive fand keinen Weg mehr zum Tor. Trotz der lautstarken Unterstützung von der heimischen Tribüne rutschte der Traum vom Final4 immer weiter weg. Am Ende stand eine bittere 25:34-Niederlage auf der Anzeigetafel. Die Enttäuschung war spürbar – für die Spieler, für die Trainer und für die Fans.

Nur drei Tage später, am 23.11.2025, bot sich die Chance zur Wiedergutmachung. In Siggenthal wartete das Ligaspiel gegen die HSG Siggenthal Espoirs. Favorit Andelfingen (2. Platz) traf auf das Schlusslicht der Liga, das mit einer sehr jungen Truppe antrat. Der Start verlief vielversprechend: Die Andelfinger zeigten schnellen, präzisen Handball und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. In der 26. Minute führte das Team bereits mit 17:10 – alles schien auf einen klaren Sieg hinauszulaufen.

Doch dann stockte das Spiel. Chancen wurden ausgelassen, das Tempo liess nach. So ging es „nur“ mit einer 19:15-Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit blieb der Vorsprung hart umkämpft. Die Siggenthaler gaben nie auf, kämpften um jeden Ball und liessen die Andelfinger nicht davonziehen. Zwei Minuten vor Schluss stand es noch 35:33, da wackelte die Andelfinger Defensive gewaltig. Innerhalb der letzten fünf Minuten kassierte das Team sechs Gegentore, und aus einem möglichen Sieg wurde ein enttäuschendes 35:35-Unentschieden.

Ein mitgereister Fan brachte es auf den Punkt: „Es fehlte das Feuer. Keiner kämpfte richtig bis zum Ende.“ Die Offensive mit 35 Toren war stark, doch die Defensive war zu instabil. Die Mannschaft muss nun zusammenfinden, ihre Leidenschaft wiederentdecken und den Kampfgeist zurück auf das Feld bringen.

Die Chance zur Revanche kommt schnell: Am Samstag, den 29.11.2025, treffen die Andelfinger um 18:00 Uhr in Zürich Utogrund auf die SG Albis Foxes Handball. Nun geht es gegen den Viertplatzierten – ein Spiel ohne klaren Favoriten. Jeder Ball, jeder Zweikampf und jedes Tor wird entscheidend sein. Die Andelfinger müssen alles geben, um die bittere englische Woche hinter sich zu lassen und ihr Feuer wieder zu entfachen.

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